Die Ortsrufanlage ersetzte im Jahr 1962 den Dorfbüttel. Als eine der letzten Anlagen dieser Art in Rheinland-Pfalz ist sie in den älteren Wohngebieten Neuburgs noch immer in Betrieb.
Sowie ein Ausschnitt aus Tschaikowskys „Capriccio Italien" (Op. 45) erschallt, öffnen sich die Türen und Fenster, und die Menschen hören, was es Neues gibt. Die Neuburger Ortsrufanlage gehört zum Alltag fest dazu. Und wenn Hochwasser droht und am Deich helfende Hände gefragt sind, ist sie noch immer ein unschlagbares Medium, das schnell und unkompliziert die Einwohner zusammenrufen kann.
Über dieses Medium verbreiten sowohl die Gemeinde als auch Gewerbetreibende und Vereine ihre aktuellen Mitteilungen. Immer wieder wird über den Sinn der Anlage im Gemeinderat diskutiert, denn die Kosten der Instandhaltung sind höher als die Durchsage-Einnahmen. Doch wirklich abschaffen will niemand die Anlage.
Durchsagen jeweils dienstags und donnerstags gegen 18.00 Uhr.
Gebührensätze für Durchsagen:
| Vereine | 3,00 Euro |
| Privatpersonen | 6,00 Euro |
| Gewerbe | 8,00 Euro |
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