Die Gegenwart - Neuburg nach dem 2. Weltkrieg

Der 2. Weltkrieg verursachte in Neuburg große Schäden, insbesondere durch die Lage in der sogenannten "Roten Zone", der Verteidigungslinie des Westwalles. Mit dem Aufbau der Bundesrepublik Deutschland und der Aussöhnung mit dem französischen Nachbarn entwickelt sich auch Neuburg rasch zu einer stattlichen Wohngemeinde.

1949

Unter Bürgermeister Albert Vollmer, der bis 1979 im Amt ist, werden eine Reihe wichtiger, öffentlicher und sozialer Einrichtungen geschaffen bzw. angeregt, wie z.B.

1949

die ärztliche Versorgung durch den praktischen Arzt Dr. Franz Ertl im Nebengebäude des Gasthauses "Zum Löwen" und die zahnärztliche Betreuung ab

1950

durch Heinz Joho in beengten räumlichen Verhältnissen in der Fischerstraße 10 bei Ludwig Weisenburger.

1952
bis 1955 Errichtung der zentralen Wasserversorgung und Gründung des Wasserzweckverbandes Berg/Neuburg.
1953

Bau des kleinen Schulhauses zwischen Haupt- und Schulstraße (heute Bürgerstube mit Seniorentreff und Gemeindebücherei).

1955

bis 1958 Gestaltung des Schulplatzes mit Gefallenen-Ehrenmal und Schiffermast.

1966

Einweihung der neuen Schule mit Turnhalle in der Wörthenlache.

1968
bis 1974 Kanalisierung des Ortes und Bau der Kläranlage.
1970

Einweihung der Friedhofshalle mit Erweiterung des Friedhofes.

1971
bis 1974 Bau der Schulsportanlage, Gestaltung des Dorfplatzes und Errichtung von Kinderspielplätzen. Bis 1975 wird der auch der Ausbau der Ortsstraßen auf einer Länge von 14 km fertiggestellt.
1972

Anschluss der Gemeinde an die Verbandsgemeinde Hagenbach.

1973

Besuch des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der Planungen "Staustufenbau und Autobahnquerspange" (Denkschrift der Gemeinde!).

1974

Beginn der Planung zum Ausbau des Sport- und Naherholungs- und Gewerbegebietes im Derrück und Realisierung unter Bürgermeister Rudolf Gerber bis 1984.

1978

Bürgeraktion gegen den Staustufenbau.

1979

Besuch einer japanischen Delegation, für die Neuburg wegen seiner Auszeichnungen (auf Landes- und Bundesebene)im Rahmen des Wettbewerbes "Unser Dorf soll schöner werden" ausgewählt wird.

1985

In der Amtszeit von Bürgermeister Erwin Muth werden weitere Einrichtungen ihrer Bestimmung übergeben, wie z.B. der Familienerholungsstrand im Derrück und

1986
die Übergabe des Sportgeländes an den Fußballverein Neuburg.
1992

schließen die Gemeinden Neuburg und Hennickendorf bei Berlin einen Freundschaftsbund.

1993

Einweihung der Grillhütte im Mittelgrund und Fertigstellung der Bürgerstube mit Seniorentreff und Gemeindebücherei.

1994

tritt Heinz Degitz die Nachfolge von Erwin Muth als Bürgermeister an.

1995

Das Fährfest wird erstmals am 1. Augustwochenende gefeiert.

1997

Anbau an der Schulturnhalle mit Unterstützung der Vereine.

1998

Neugestaltung des Ehrenmals.

2003

Einweihung Rheinaue-Museum beim Rathaus

2008

Einweihung des von Bürgern neu gestalteten Dorfplatzes.

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